Samstag, 18. Februar 2017

Cherry-Vanilla Layer Cake - RE-CREATE

Hallo ihr Lieben,

nächsten Monat schon, feiern Sara und ich unseren 4. Blog-Geburtstag -
unglaublich wie die Zeit rast. Könnt ihr euch vielleicht noch an unsere Anfänge
erinnern? Wir dafür noch ganz genau; wie unbeholfen wir unsere Seite
zusammen gezimmert haben, an unsere vor allem meine, grausamen
(Handy-) Fotos und die eher kurz gehaltenen Blog-Einträge von denen Sara
euch schon in ihrem letzten Post berichtet hat. Einfach auf das wesentliche
reduziert: Rezept und Bilder  oder einfach mal nur eins von beiden!
Ja es hat sich viel seitdem getan unsere Ansprüche an uns und unser
Projekt Blog sind stetig gestiegen. Wir versuchen diesen in Wort und Bild
gerecht zu werden. Wir möchten unsere Seite immer ansprechender gestalten
unsere Fotos professioneller machen und auch unsere "handwerklichen"
Fähigkeiten haben sich verbessert und wir lernen immer noch dazu.

Deshalb finden wir auch den RE-CREATE Aufruf von Bake to the roots so klasse!
Sara hatte euch ja schon Anfang der Woche ihre Biskuitrolle reloaded gezeigt.
Ein Rezept, dass ihr immer wieder auf unserem Blog findet, weil es sich so
bewährt hat und so himmlisch lecker ist. Ich habe heute auch ein neuaufgelegtes
Rezept von mir aus anderen Anfängen für euch raus gekrammt,
nämlich ein ganz besonderes.




Ich habe zu Beginn noch nicht soviel mit Motivtorten am Hut gehabt da war Sara
schon komplett im Motivtorten-Fieber. Ich habe mich ans klassische Backen
gehalten. Ich wollte mich dennoch an etwas besonderen versuchen was auch
optisch etwas hermacht. Und habe eine amerikanisches Rezept ausprobiert
welches ich bei Sprinkle Bakes entdeckt hatte: Den CherryVanilla Layer Cake!
Ich sag mal so kulinarisch war das alles andere als eine Offenbarung es war
kurz gesagt einfach nur Zuckersüß. Jeder Zahnarzt würde bei der Zutatenliste
die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Es hat damals aber schon viel
durch seine Optik hergemacht und Sara sagt noch heute das wäre eines ihrer
Lieblingspost von mir. Aber ihr seht ja selbst.

 

 


Für mich nicht nachvollziehbar, denn wenn ich die Fotos heute sehe könnte
ich die Hände über den Kopf zusammenschlagen! Ich hatte nämlich damals
im Gegensatz zu Sara noch Null Erfahrung mit professioneller Fotografie,
geschweige denn eine DSLR Kamera. Diese habe ich mir dann aber noch
im selben Jahr zum Geburtstag gegönnt und konnte seitdem auch bildtechnisch
etwas mehr hermachen. Aber auch hier herrscht noch akuter Lernbedarf -
aber wie gesagt man lernt nicht aus und der Anspruch an sich selbst steigt
auch, wenn ich mich nicht grad zu den technisch begabtesten Menschen
zähle, ich bin da eher ein Improvisationstalent statt ein Technik-Geek.
Aber auch diese kecken Cocktail-Schirmchen waren deko-technisch
nicht meine Meisterleistung, ich weiß gar nicht wo ich aufhören soll...

 

 


Aber bevor ich mich hier weiter zerlege zurück zum Rezept! An dieser Stelle
würde ich euch aber nicht wie sonst empfehlen es nachzumachen, außer natürlich
ihr möchtet in neue Zahnfüllungen investieren? Ich würde euch eher empfehlen
"normale" Rezepte für Rührteig und Buttercreme zu verwenden und den Effekt mit Lebensmittelfarben zu erreichen. Aber ich habe hier noch einmal das
Original Rezept von Sprinkle Bake für euch übersetzt , worauf ich damals im
Post übrigens großzügig verzichtet habe.  Also wie gesagt es hat sich viel getan
seitdem heute bekommt ihr Bilder UND Rezept :)



Cherry-Vanilla Layer Cake


Für ein Törtchen im (Ø 16 cm)

Cocktailkirsch-Boden:

110g Butter
250g Zucker
250g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz
60ml Milch
1 Glas Cocktailkirchen und den Saft ungefähr (80ml)
2 TL Mandelaroma
2 TL Mehl für die Kirschen
1-2 Tropfen Americolor Deep Pink Lebensmittelfarbe
4 Eiweiß steif geschlagen 
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Zwei 16 cm Backformen mit Backpapier auslegen.
Zucker und Butter schaumig schlagen. In einer anderen Schüssel Mehl, Salz und Backpulver mischen. Milch, Saft und Mandelaroma ebenfalls mischen und abwechselnd mit der Mehlmischung zur Butter geben.

Die zwei TL Mehl über die Kirchen pudern und einziehen lassen dann erst die Kirchen und die Lebensmittelfarbe unter den Teig heben. Jetzt noch den Eischnee unterheben und den Teig auf die beiden Formen verteilen. Für 30-50 Minuten backen dann vollständig auskühlen lassen.



Vanilla Swiss Meringue Buttercreme:

5 Eiweiß
200g Zucker 
Prise Salz
450g Butter (Raumtemperatur)
3 TL Vanille Extrakt
Lebensmittelfarben Sky Blue and Kelly Green von Wilton


Das Eiweiß, Salz und den Zucker über einem Wasserbad so lange mit dem Schneebesen schlagen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Dann die Schüssel vom Wasserbad nehmen weiter mit dem Mixer schlagen bis sich die Schüssel abgekühlt hat (ca.10min). Jetzt bei mittlerer Geschwindigkeit die Butter stückchenweise und in Abständen dazugeben bis sie vollständig verarbeitet ist. Dann noch das Aroma und die Farbe dazu geben bis der gewünschte Ton erreicht ist.

Jetzt die Böden mit der Creme besteichen und die Torte zusammensetzten und dekorieren.
Ich habe mich dafür entschieden das Rezept optisch etwas zu verändern und habe kleine Naked Cakes gemacht!



Das Blog Event von Baike to the roots geht leider heute um 23:59 Uhr zu Ende
aber ich finde, dass es ein wirklich interessantes Event-Thema war und uns zu
unseren Anfängen geführt hat, uns etwas peinlich berührt hat, zum lachen
gebracht und vielleicht auch etwas stolz gemacht hat.



Eure Moni*
Montag, 13. Februar 2017

Biskuitrolle mit Himbeercreme reloaded

Heute habe ich einen echten Blogklassiker für Euch nochmal zu neuem Leben erweckt.
Den Inhalt habt ihr über die Jahre bereits in dem ein oder anderem Törtchen wieder gefunden aber heute habe ich exakt das selbe Rezept aus August 2013 für Euch nachgebacken.
Unglaublich aber wahr, eines der ältesten Rezepte unseres Blogs denn vor fast vier Jahren haben Moni und ich uns in eines unserer schönsten Projekte gestürzt - Feines Handwerk

Mit meinem Klassiker meine ich meine aller liebste Himbeere-Biskuit-Rolle und dieses Mal habe ich sogar die Streifen in richtiger Reihenfolge angebracht. Beim ersten Mal war ich ein wenig unkonzentriert. :D Ich musste heute allerdings fest stellen, dass dieses Missgeschick dem ganzen überhaupt gar kein Abbruch getan hat. Mein Favorit sind tatsächlich die Längsstreifen.


Warum ich Euch heute alte Kamellen zeige fragt Ihr Euch?
Ganz einfach weil Marc von baketotheroots eine ganz große Idee hatte. Er hat nämlich seine Foodblogger Kollegen dazu aufgerufen an seinem Re-Create Event teilzunehmen. Der Sinn besteht darin sich selbst bewusst zu werden, wie sehr man sich und auch der Blog mit der Zeit verändert hat. Außerdem soll man auch zu seinen Anfängen stehen und sich nicht für seine ersten unbeholfenen Blogpost schämen.
Also zeige ich Euch heute *Meine* Anfänge und vllt. gibt es ja auch bald mal einer meiner ersten Fondanttorten zu sehen um allen mal eine Runde Mut zu machen und Euch zum Lachen zu bringen. :)
Es ist zwar bildtechnisch kein riesen großer Unterschied zu erkennen, da ich bereits eine DSLR besessen hab und das Bild nicht im halb Dunklen entstanden ist aber für mich hat sich in der Zeit einiges geändert und die Ansprüche an ansprechende Fotos sind über die Zeit gewachsen. Bei meinem ersten Post hatte ich beispielsweise nicht mal ein Foto des fertigen Kuchens, sondern hab lediglich die Zutaten fotografiert.
Darüber hinaus schreibe ich Euch mittlerweile immer eine kleine Anekdote und lasse Euch so an meinem Leben teilhaben. Im Ursprungspost beginne ich mit einem "Hallöchen" und starte auch schon direkt mit dem Rezept. :D

August 2013
Februar 2017


Hier geht es zu dem Original Post: Klick!

Und hier habe ich nochmal das Rezept für Euch.

Zutaten:

* 4 Eier
* 1 Prise Salz
*  210g Zucker
* 50g Speisestärke
* 75g Mehl
* 1 gehäufter TL Backpulver
* 2 EL Kakao
* 6 Blatt weiße Gelatine
* 400g Himbeeren
* 400g Magerquark
* 1 Pck. Vanillezucker
* 200g Schlagsahne
_______________________________________
Backofen: 175°C Umluft / E-Herd: 200°C 

1. Für den Teig die Eier trennen. Das Eiweiß in eine Schüssel geben und die
Eigelb in einem Glas sammeln. Das Eiweiß nun mit 3 EL kaltes Wasser und
der Prise Salz steif schlagen. Währenddessen streut ihr langsam 100g
Zucker ein.
Anschließend die Eigelbe nach und nach unterheben.
Mehl, Stärke und Backpulver mischen, daraufsieben und ebenfalls unterheben.
(beim unterheben nicht mit dem Handrührgerät arbeiten)

2. Die Hälfte der Creme füllt ihr in einen Spritzbeutel, der ein ausreichend großes
Loch hat damit ihr dicke Streifen spritzen könnt. Diese Streifen spritzt ihr dann
auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Immer 1-2cm zwischen den Streifen
Platz lassen. Die restliche Biskuitcreme vermischt ihr mit dem Kakao und setzt
nun die braunen zwischen die hellen Streifen.

3. Den Teig lasst ihr dann 8-10 Minuten lang backen.
Zwischenzeitlich könnt ihr schonmal die Gelatine Blätter in kaltem Wasser einweichen lassen.

4. Den fertigen Biskuit auf ein mit 10g Zucker bestreutes Küchenhandtuch stürzen und das Back-
papier auf der Rückseite vorsichtig abziehen. Den Biskuit mit Hilfe des Küchentuchs einrollen
und abkühlen lassen. 

5. Die Himbeeren waschen und abtropfen lassen. 250g von ihnen pürieren und durch ein Sieb
streichen. Das Himbeerpüree, Magerquark, Vanillezucker und die 100g Zucker miteinander
verrühren. Die Gelatine ausdrücken und in einem Topf bei schwacher Hitze auflösen.
3 EL von der Himbeerquarkcreme hinzugeben und miteinander verrühren.
Die Gelatine Mischung nun zu der restlichen Creme geben, gut mischen und kühl stellen.
Ich stelle die Schüssel immer ein paar Minuten ins Gefrierfach dann geliert die Masse schneller.
Sobald sie beginnt zu gelieren müsst ihr die Sahne steif schlagen und unterheben.
Zum Schluss gebt ihr die ganzen Himbeeren hinzu.

6. Den eingerollten Biskuitboden rollt ihr nun auseinander und streicht die Creme darauf, lasst
an allen Seiten 1-2cm frei.
Nun den Teig mit Hilfe des Küchentuchs vorsichtig zusammen rollen.






Das Blogevent geht noch bis zum 18.02 ich bin gespannt wie viele tolle alt gegen neu Rezepte es zu bestaunen gibt. Hier geht es zu seinem Event: Klick
Ihr dürft übrigens gespannt sein, denn Moni wird auch noch ein Alt gegen Neu Post raushauen.


Macht´s gut...
Eure Sara

Sonntag, 5. Februar 2017

Eine bunte Octopus Tauftorte

Hallo ihr Lieben,

heute zeig ich Euch mal eine ganz individuelle Tauftorte.
Die Eltern des kleinen Milan´s wussten schon ganz genau wie die Tauftorte ihres Sonnenscheins aussehen sollte.
Sein Lieblingsspielzeug sollte unbedingt einen Platz auf der Torte finden.
Für mich war das eine Premiere..ich habe meistens Bilder aus dem Netz, die meinen Freunden gefallen an denen ich mich dann orientieren kann. Im besten Fall gibt es dann sogar noch ein passendes Tutorial dazu. In diesem Fall musste ich selbst überlegen wie viel Fondant ich benötige, wie groß die einzelnen Gliedmaßen werden und wie man das dann alles am besten zusammen setzt. Es war eine kleine Herausforderung, die unheimlich viel Spaß gemacht hat.



Und so fand ich mich abends am Tisch sitzen mit einem Kinderspielzeug in der Hand.
So ein tolles Teil, das knistert und rasselt und es gibt verschiedene Materialien zum anfassen, ich hatte meine große Mühe mich auf meine eigentliche Aufgabe zu konzentrieren. :D

Als erstes ging es daran, das Fondant in vielen verschiedenen Farben einzufärben.


Außerdem habe ich bei dieser Torte probiert mal Böden vom Bäcker zu verarbeiten, da ich dieses mal zeitlich sehr eingeschränkt war. Geschmacklich waren diese wirklich toll, hatten allerdings den Nachteil dass es ein weicher Biskuitboden war, der sich ziemlich gewehrt hat mit einer Schokoladenganache eingedeckt zu werden. Der Boden krümelte unwahrscheinlich und bei der zweiten Runde Ganache habe ich mir große Stücke, der ersten Schicht wieder raus gerissen.
So war mal wieder Improvisation erforderlich und da ich einen Boden übrig hatte, habe ich diesen kurzerhand zerbröselt und als Sand verwendet.

 
Das hier war der kleine Kerl, der mir als Vorlage diente...
 
 
Ich finde Ähnlichkeit haben die beiden auf alle Fälle und geschmeckt hat der Kuchen auch allen.
Von daher bin ich super zufrieden.


So und nun wünsche ich allen noch einen schönen Sonntag.

Eure Sara
Sonntag, 29. Januar 2017

Das Wort zum Sonntag: Cremiger Zebra Schokoladen Käsekuchen


Hallo Ihr Lieben,


wie habt ihr euren Sonntag so verbracht? Wir haben heute unseren Vormittag
mit unseren „Bräuten to be“ auf der Hochzeitsmesse „Bube, Dame, Herz“ im
Benrather Schloss in Düsseldorf verbracht. Nur gucken, Inspirationen sammeln...
und ein paar Blödel-Fotos beim Bullibus machen. Ein ausgesprochen lustiger
Vormittags dementsprechend.

Aber Bube, Dame, Herz ist eine wirklich schöne kleine und originelle Messe.
Perfekt gewählte Aussteller vor perfekter Kulisse. Der Besuch hat sich also
wirklich gelohnt auch nur zum gucken.




Da ich aber finde das Thema Torten und andere Leckerreien ist heute ein
bisschen zu kurz gekommen, gibt es jetzt noch einen schokoladigen
Käsekuchen! Und nicht nur irgendeinen sondern einen im Zebra Look!

Ein wahrhaft köstliches Rezept - gefunden habe ich das Rezept bei Judith von
 Schokohimmel der Name ist schon Musik in meinen Ohren. Judith prostete
ihr Rezept auch mit der dringlichen Aufforderung zum Nachbacken!
Das lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen und ich muss sagen ich wurde
nicht enttäuscht! Dieser schokoladig cremige Käsekuchentraum ist eine
wahre Wucht und kommt sicher in den Schokohimmel! Und nun auch an
euch die Aufforderung: Bitte unbedingt Nachbacken!

 



Cremige Zebra-Topfentorte mit Keksboden



von: Schokohimmel


... ein genial-cremiger Schoko-Cheesecake mit Keksboden


Zutaten für eine 26er Springform


für den Boden:

*225 g fein zerbröselte Vollkorn-Butterkekse

*55 g Kakaopulver (Back-Kakao)

*40 g brauner Zucker

*90 g flüssige Butter



für die Füllung:

*600 g Topfen (ich: 400 g Sahnequark und 200 g Halbfettquark)

*300 g Mascarpone

*240 g Zucker

*5 Eier

*180 g geschmolzene dunkle Schokolade (meine: 73 % Kakaoanteil)

*60 g warme Milch

*Mark einer Vanilleschote oder gemahlene Vanille nach Geschmack


Optional: Ich habe zum dekorieren Mikadostäbchen und Choclait Chips verwendet.


  


Zubereitung


Für den Keksboden: Die zerbröselten Kekse mit Kakaopulver und
braunem Zucker mischen. Mit der flüssigen Butter vermengen und
in eine Springform drücken (ich habe die Springform am Boden mit
Backpapier ausgelegt). Das geht mit einem Löffelrücken ganz gut.
Bei 170° 10 Minuten lang backen, dann den Boden herausnehmen
und auskühlen lassen. In dieser Zeit die Füllung zubereiten.

Für die Füllung: Quark/Topfen, Mascarpone, Vanille und Zucker mit
dem Handmixer verrühren. Die Eier nacheinander zugeben und nicht zu
lange mixen.

Die geschmolzene Schokolade mit der warmen Milch zu einer glatten
Masse verrühren. Die helle Quarkmasse halbieren und in eine Hälfte die
Schoko-Milch-Mischung einrühren.

Nun kommt's zum Zebra-Muster: Die beiden Massen nun abwechselnd
in die Mitte der Springform füllen, bis alles aufgebraucht ist. Auf den
Bildern könnt Ihr das Prinzip erkennen. Zu der speziellen Schichtung
kommt es deswegen, weil die folgende Masse die vorherige immer
etwas verdrängt.

Die Backzeit beträgt bei 160° ca. 50-60 Minuten. Bei mir hat es länger
dauert; jeder Ofen ist anders. Die helle Masse sollte ganz leicht Farbe
angenommen haben. Wenn es noch ein bisschen wackelt, ist das okay;
der Kuchen wird fester, wenn er abkühlt.

Sobald die Topfentorte ausgekühlt ist, lagert Ihr sie bis zum Verzehr
bitte im Kühlschrank. Das braucht so ein Käsekuchen einfach!

 

 



Und jetzt geht’s wieder in den Sonntags-Mood: Jogger, Couch & Netflix!

Einen schönen Restsonntag und guten Wochenstart morgen,
eure Moni*
Sonntag, 22. Januar 2017

Rosa melierte Tauftorte mit Fuchs und Blumenranke!



Hallo ihr Lieben,

beim Backen dieser süßen Fuchs Torte ist mir aufgefallen, dass unsere Torten
oft ganze Geschichten erzählen meistens ganze Liebesgeschichten , was mit 
einer Hochzeitstorte beginnt geht nicht selten mit einer Baby Shower Torte 
weiter, über eine Tauftorte und endet nicht selten mit der ersten Torte zum 
1. Geburtstag! Schön, dass wir diese wichtigen Tage im Leben schon so oft 
versüßen durften und ein klitzekleiner Teil davon sein konnten! 

So auch bei dieser süßen Tauftorte. Vorletztes Jahr haben 
Nadine & Denis sich das Jawort gegeben, ihr erinnert euch noch an die 
dreistöckige Hochzeitstorte mit Blumenranke ? Eine Hochzeit die 
buchstäblich ins Wasser fiel, weil Petrus es im Juli nicht so gut mit den 
Beidenmeinte, dafür mit der besten Party. Und jetzt fast zwei Jahre später 
geht ihre und meine Torten-Geschichte weiter, mit dieser rosa Fuchs 
Torte zur Taufe ihrer kleinen Josefine! 

 

 



Den Fuchs habe ich nach Anleitung von Crumb Avenue gemacht , Sara hat euch 
die Seite schon mal ans Herz gelegt nach Anleitung dieser Seite ist auch ihr 
süßes Einhorn entstanden.

Die Anleitungen sind sehr detailliert beschrieben und gut zu folgen, ich bin 
nur bei dem weißen Fuchs Schweif fast wahnsinnig geworden, ich weiß 
nicht aber irgendwie hat dieser nicht so klappen wollen. Und als mein 
Fuchs schließlich fertig war ist er mir auch noch aus zwei Metern Höhe, ich 
muss alles vor dem Kater in Sicherheit bringen, runter gefallen !! Was ein 
Schockmoment nach Stunden Arbeit - das hätte ich nicht verkraftet. 
Zum Glück ist er bis auf paar minimale Spuren unbeschadet geblieben.


 

 



Eine Woche später vor dem Eindecken der Torte habe ich weißes Fondant 
mit etwas rosafarbenen gemischt und weil mir die Melierung so gut gefallen 
hat, habe ich es direkt so ausgerollt. Wie ihr auch so eine melierte 
Fondantdecke hinbekommt zeige ich euch hier Klick. Ganz einfach 
und ein schöner Effekt!





Außer dem finde ich im Augenblick Blumeranken sehr toll, deshalb 
umrankt das kleine Täfelchen mit dem Taufdatum eine kleinen 
Blumeranke. Einfach kleine Blumen und Blätter ausstechen etwas mit 
dem Balltool bearbeiten und um eure Schriftzüge anbringen. 
Lässt sich auch super vorne an der Torte anbringen.

So ich gehe jetzt wieder auf die Couch & wünsche euch einen wunderbar 
gammeligen Sonntag!

Eure Moni*
Sonntag, 15. Januar 2017

Dripcake Winter Wonderland zum ersten Geburtstag

Hallo ihr Lieben,

das Jahr ist ganz frisch gestartet und da durfte ich bereits das erste Geburtstagstörtchen in diesem Jahr backen. Der kleine Kian meiner lieben Freundin Eva ist nämlich bereits 1 Jahr alt geworden.
Als Eva mich nach der Taufe der kleinen Nala (hier seht ihr nochmal die hübsche Alice im Wunderlandtorte - Klick) so lieb nach einer Geburtstagstorte gefragt hat, konnte ich schlecht Nein sagen.
Da der kleine Mann bereits im Dezember Geburtstag hatte, wünschte sie sich zur Feier im Januar passend zum Thema Winter Wonderland ein Geburtstagstörtchen.
Bei unseren gemeinsamen Planungen ist dann das hier daraus geworden:


Alles sollte in den Farben weiß, blau und silber gehalten werden. Oh und ich liebe Farbkonzepte!!!
Den Schriftzug, ebenfalls in silber, habe ich extra anfertigen lassen. Ganz in meiner Nähe, nämlich in Lünen bin ich auf einen kleinen hübschen Shop namens Kleinlaut-Design gestoßen und habe dort diesen Topper aus Holz anfertigen lassen. Da wir uns mit dem Design und der Größe noch nicht ganz sicher waren, hat uns das Kleinlaut Team einige Vorschläge vorab per mail zukommen lassen.
Alles hat wunderbar geklappt und ich denke, das ich dort nicht das letzte mal bestellt habe.



Einige Wochen vorher habe ich auch diese hübschen Schneeflockenaussecher bestellt und war wirklich begeistert.

Unten drunter gab es einen saftigen Schokoladenkuchen, ich habe mal wieder etwas Neues ausproiert und mich dieses mal an Sallys Rezept orientiert - Klick

Ich habe das Rezept zwei mal angewendet um mit einer 22cm breiten Springform so hoch stapeln zu können.

Zutaten 

* 320 g Butter
* 200g Zartbitterschokolade
* 250g Zucker
* 8 Eier
* 190g Mehl
* 30g Backkakao
* 1,5 TL Backpulver
* 1 Pr. Salz
* 1/2 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

Die Butter im Topf vorsichtig schmelzen lassen, nicht zu heiß werden lassen! Schokolade hinzufügen bis eine homogene Masse wird.

Eier, Zucker, Salz und Vanille in einer Schüssel kurz verrühren. Die lauwarme Schokobutter dazugeben und sorgfältig verrühren. Mehl, Backpulver und Kakao kurz vermengen und dann zu der restlichen Masse geben. So lange rühren bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. 

Die Menge am besten in zwei Backformen geben, damit sich die Backzeit verkürzt und der Boden gleichmäßig aufgehen kann. Bei 160°C Ober/Unterhitze für 35 Min. in den Ofen geben. Zum Schluss die Stäbchenprobe machen. Bleibt kein Teig mehr kleben, ist er fertig.


Gefüllt habe ich den Schokoladenkuchen mit einer Himbeer-Mascarpone Creme und über Nacht in den Kühlschrank gestellt.

Am nächsten Tag habe ich die Buttercreme angerührt.
Hier orientiere ich mich immer sehr gerne an dem Grundrezept von Claudia´s Ofenkieker
die übrigens aus meiner Lieblingsstadt Kiel kommt. :)

Zutaten

* 320 g weiche Butter
* 750g Puderzucker
* 1/2 TL Salz
* Flüssigkeit variabel (ich habe Zitronensaft verwendet)
* Aroma (Vanille)

Zubereitung

Butter, Vanille und Salz 5 Minuten lang luftig aufschlagen. 

Aschließend den gesiebten Puderzucker Esslöffelweise hinzugeben. 
Nach 2/3 Puderzucker muss begnnen werden Flüssigkeit dazu zu geben. Das macht ihr nach Augenmaß, die Masse muss geschmeidig bleiben. Immer schön vorsichtig denn man kann schnell zu viel hinein geben. Die Creme mindestens 10 Min aufschlagen.
Zum Schluss wenn gewünscht Lebensmittelfarbe hinzugeben.

Ich habe mich für ein helles Blau entschieden.


Dann habe ich de Torte damit eingestrichen.
Erst oben beginnen und dann die Seiten einstreichen.


So sah die Torte nach dem ersten Gang aus, insgesamt habe ich drei weitere "Gänge" benötigt damit der dunkle Boden nicht mehr durch die helle Creme schien.
Zwischendurch wandert die Torte immer wieder in den Kühlschrank



Während die Torte im Kühlschrank stand habe ich mich um die Baiserküsse gekümmert.
Dafür habe ich die Eimasse aufgeschlagen und eine Spritztülle mit Farbstreifen versehen.
Auf´s Backpapier gespritzt und in den Backofen gegeben, in der Zwischenzeit habe ich die Schneeflocken ausgestochen und antrocknen lassen.



Und nun wünsche ich Euch noch einen schönen Sonntag.

Eure Sara