Sonntag, 22. Oktober 2017

DIY - Selbstgenähtes Baby-Nestchen für klein Felix!

Hallo ihr Lieben,


hier ist es gerade ganz schäbig draußen es fisselt, ist windig und kalt. 
Einfach ein Wetter zum daheim auf der Couch bleiben! Mich hat es 
aber für ein ausgedehntes Frühstück mit den Mädels raus getrieben
und umso mehr wegen unserem Zuwachs in der Runde!
Die wächst nämlich langsam die ersten Baby`s aus unserer  Runde
kommen und wir haben jetzt einen kleinen Felix und eine kleine Johanna.
Einfach zum knuddeln süß! 

Für  Beide Mamis gab es auch Baby Partys für die ich auch Torten 
machen durfte die ich euch bei Gelegenheit auch natürlich zeigen 
möchte! Aber vor allem bin ich nach langer Zeit auch mal wieder 
zum Nähen gekommen. Ich finde selbst-/ genähtes, gemachtes oder 
gestricktes immer schön als Geschenk, weil es eben immer etwas 
einzigartiges ist.

 


Meine Freundin Ela habe ich von den ersten Tagen ihrer Schwangerschaft
begleitet und mich mit jeden Zentimeter Bauchumfang mit ihr gefreut. Jedes
Ultraschallbild bewundert und sehnsüchtig den kleinen Mann in auch unser
Runde erwartet.  Als ihre Baby Party bevorstand stand schnell fest, dass ich ihr
etwas nähen möchte.  Ich wollte, nachdem ich diese Nestchen gehäuft bei
Pinterest gesehen habe, auch so eines nähen!




Bei der Stoffwal wurde es etwas kniffliger ich hatte eine genaue
Vorstellung im Kopf aber es ließ sich kein Stoff finden der sich
so richtig mit dieser Vorstellung vereinen ließ! Fündig bin ich
dann schließlich und endlich beim Shop Der Buntspecht mit
diesem wunderschönen hellgrauen Waffelpiqué geworden!
Jetzt fehlte noch ein passender Mustertstoff. Da bin ich auf
Ruhrkind in Herne aufmerksam geworden! Das das in der
Nähe von meiner Arbeit lag bin ich da eines Nachmittags hin
geradelt - ein toller kleiner gut sortierter Laden! Und ist dieser
Jersey Stoff den ich dort gefunden habe nicht zuckersüß?
Null kitschig schlicht und im Wald & Berge Look genau
richtig für kleine Abenteurer!





Und wer schon beim Anblick des Stoffes und des Nestchen allein
dahinschmilzt muss jetzt ganz ganz stark sein! Der Anblick von 
Baby Felix in seinem liebsten Tagesschlafplatz ist einfach nur 
purer Zucker!! Ich könnte diesen kleinen Mann einfach Stunden 
beim schlafen zuschauen! 



Ihr könnt euch vorstellen wie mir ist ein Herz aufgegangen, 
dass das Nestchen so gut angekommen ist! Da lohnt sich jede Minute, 
jeder Nadelstiech und jeder Einsatz mit dem Pfeiltrenner! 
Eine super Anleitung habe ich bei Frau DIY gefunden super einfach 
und gut beschrieben. Ich würde es beim nächsten Mal nur etwas länger
machen aber sonst war es perfekt. 
Babys sollen sich darin wie in Mamas Bauch fühlen, weil es so kuschlig 
weich und eng ist. Außerdem können sie so auch sicher auf der Couch 
liegen ohne Kissen-Burgen um sie herum bauen zu müssen. 
Sara hat mir bereits ihre Körpermaße durchgegeben und eines für sich 
selbst in Auftrag gegeben :D


 
Mit diesem kuschligen Post entlasse ich euch in den Sonntag! 
Ob mit oder ohne Nestchen, macht es euch gemütlich und 
einen schönen Start in die Woche!

Eure Moni*

Sonntag, 8. Oktober 2017

Semi-Naked Cake mit Blattgold und frischen Blumen zum 60ten



Hallo ihr Lieben,

bevor ihr euch bei "Semi-Naked Cake" denkt was sind das denn wieder
für merkwürdige neumodischen Wort- und Tortenkreationen?  Eine
kurze Erläuterung. Das Adjektiv "semi" kennen wir alle... semiprofessionell,
semisportlich, semimotiviert usw...also quasi nichts ganzes sondern
etwas halbes. Nicht flasch verstehen meine Torte war weder halbfertig noch
halbherzig gemacht sie war einfach seminackt! Quasi kein kompletter
Naked Cake sondern ein zart in Creme gehüllter, sodass die einzelnen
Teigschichten noch zu erkennen sind. Daher aber semi Naked aber dafür
ganz lecker und mit ganz viel Liebe gemacht!

 


Bei einigen unserer Freunde habe ich mir den Status der Haus- und
Hof-Konditorin erarbeitet und darf zu fast allen Anässen was süßen zaubern.
So auch bei  Anna und Thomas für die Beiden habe ich vor 2 Jahren auch die
Torte an ihrem großen Tag machen dürfen ! Hier könnt ihr noch einmal einen
Blick auf ihren vierstöckigen Naked Cake werfen! Der im Nachhinein auch
eher ein Semi Naked Cake zu sein scheint, war mir damals wohl noch nicht
bewusst... da wären wir wieder bei neumodischen Wortkreationen :D



Jedenfalls haben mich die Beiden auch wieder mit einem Tortenwunsch
betraut und zwar zum 60ten Geburtstag von Thomas Mama. Die Beiden
haben sich etwas schlichtes und geschmacklich an ihre Hochzeitstorte
orientiertes gewünscht. Es sollte auch wieder ohne Fondant sein, stattdessen
habe ich mich aber für etwas Blattgold entschieden. Das kann man online
bestellen. Ich würde es als geschmacksneutral bezeichnen dadurch, dass es
auch so fein und zart ist schmeckt man es so gut wie gar nicht.

 

Aufgetragen hab ich das Blattgold mit einer Pinzette mit der selbigen habe
ich einfach von den Blättchen kleine Fetzen gerissen und diese an die
Creme angebracht. Okay "einfach" nehme ich zurück das Material ist
wirklich hauchdünn und sobald man es von der Schutzflolie trennt,
rollt es sich bei jeder Bewegung schnell zusammen hier müsst ihr schnell
arbeiten und es muss direkt passen mit verrücken ist leider nicht. Dann
besser noch, wenn die Größe und Position nicht gefällt, ein weiteren Fetzen
direkt dadrüber oder neben anlegen.

 


Und wenn ihr euch jetzt noch wundert : Wo hat sie nur die schönen
Pfingstrosen im Herbst her? Der Geburtstag liegt nun schon einige
Monate zurück im Frühjahr bekommt man einfach die schönsten
Blumen, das Problem hatte Sara schon im vergangenen Post
geschildert, also sie den Brautstrauß für ihre Schwester stecken lies.
Ja leider müssen wir uns langsam mit der kalten Jahreszeit abfinden
aber wer weiß vielleicht mausert sich der Oktober noch zu einem
goldenen Herbst!

Macht es euch gemütlich und einen schönen Start
morgen in die Woche!

Eure Moni*

Sonntag, 1. Oktober 2017

herbstliche Dahlien Hochzeitstorte in gold/lila

Hallo alle miteinander,

kaum ist man aus dem Urlaub zurück, schon ist der Herbst da. Es fängt an morgens länger dunkel zu bleiben und um 19 Uhr ist es schon ziemlich düster. Einerseits ist das sehr schade aber andererseits freut man sich jetzt auch schon ein wenig darauf, dass es jetzt muckelig wird.
Socken an, ab auf die Couch und einen schönen Film schauen ohne schlechtes Gewissen zu haben weil draußen die Sonne scheint.

Aber bevor es für mich diese Woche auf die Couch ging, hieß es ein letztes mal in diesem Jahr für mich Hochzeitstorte backen und dieses mal eine ganz bestimmte.
Denn meine kleine Schwester ist nun unter der Haube. Irgendwie ein verrücktes Gefühl denn man hat seit jeher das Gefühl ein wenig die Hand über die kleine Schwester halten zu müssen, kennt ihr das Gefühl? Man fühlt sich immer ein wenig verantwortlich für die kleine Nervensäge, die sich permanent und ungefragt am eigenen Kleiderschrank bedient. :D
Die Zeiten heute sind anders und es wird nicht mehr (so oft) gezankt, heute freut man sich wenn man sich wieder sieht und lacht über die alten Zeiten.
Jetzt steht sie da im Brautkleid und ihre zwei zuckersüßen kleinen Kinder direkt neben der Mama und man fragt sich wann ist das alles passiert? Wir haben uns doch noch (gefühlt) Gestern um die Fernbedienung gestritten.



So habe ich mich dann als Trauzeugin z.B. um den Brautstrauß gekümmert. In meiner Nähe habe ich vor einiger Zeit einen ganz tollen Blumenladen aufgetan, wo das Personal unheimlich freundlich und die Auswahl etwas her macht. Der erste Versuch ging ein wenig daneben denn das was ihr gefiel waren alles Blumen, die im Frühjahr blühen. Daran denkt man im ersten Moment ja gar nicht. Ich auf alle Fälle nicht. Also wurde die Floristin ein weiteres mal besucht, nachdem wir uns mit herbstlichen Brautsträußen beschäftigt haben. Es sollten auf alle Fälle Dahlien werden... heraus gekommen ist dabei dieser hübsche farbenfroher Strauß:


Und da ich am Tag der standesamtlichen Trauung auch einige Fotos gemacht habe, darf das obligatorische Ringfoto natürlich nicht fehlen.


Da ich nun wusste welche Blumen im Brautstrauß vorkommen werden, konnte ich mich an die Planung der Torte machen. Ich hatte mal wieder Lust eine Zuckerblume zu modellieren und eine Dahlie hatte ich zuvor noch nie gemacht. Leider ist sie doch einen tacken zu lila geworden obwohl ich eigentlich in einen mehr rötlichen Ton wollte. Aber auch in lila mag ich sie gern anschauen.


Ganz angetan war ich vom Gold Spray. Bisher waren alle Produkte die essbares Gold versprachen irgendwie nicht so der Hit, deshalb hab ich mir davon nicht viel versprochen aber ich muss sagen, mit ein bisschen Übung lässt sich ein wunderbares Farbergebnis erzielen.
Für alle, die jetzt wissen möchten was ich verwendet habe, googelt mal PME edible Lustre Spray gold.


Ihr müsst auf jeden Fall beim sprayen aufpassen, mein Esszimmer glitzert jetzt nämlich. :D
Gesprüht habe ich immer mit der gleichzeitigen Verwendung eines Tuches (Haushaltsrolle) um zu verhindern, dass die Torte an Stellen gold wird wo sie es nicht soll.
Anschließend habe ich die Farbe mit einem Pinsel verteilt.


Und da ich es einfach nicht lassen kann, im Urlaub Karten für Geburtstage und Hochzeiten zu kaufen habe ich ein farblich passendes Pendant gefunden:


Hach ich finds einfach toll wenn sich ein roter Faden durch ein Thema zieht. :)

Moni und ich werden es uns jetzt jedenfalls erstmal richtig gut gehen lassen.

Genießt den Sonntag.
Eure Sara